Grotenburg-Stadion 1986 bis heute
Die Grotenburg Krefeld: Von der Kampfbahn zum Stadion

zur├╝ck zum 1. Teil: Die Grotenburg-Kampfbahn 1927 bis 1986


Sommerpause 1986: Abriss der “Alten Trib├╝ne” an der Nordseite, Verlegung des Spielfeldes nach S├╝den und Bau der heutigen Nordtrib├╝ne als reine Sitzplatztrib├╝ne mit 6.010 Sitzpl├Ątzen. Gleichzeitig Abriss der alten “Zookurve” (Ostkurve) und Bau eine neuen, nun direkt hinter dem Tor stehenden Stehplatztrib├╝ne in zwei Schritten. Die Kapazit├Ąt der Ostkurve wurde zun├Ąchst mit 12.000 Zuschauern angesetzt, mittlerweile ist sie auf rund 10.780 Zuschauer gesenkt worden (siehe auch unten).

Ausverkauftes Haus (28.000 Zuschauer) u. a. beim R├╝ckspiel im Europapokalhalbfinale am 16.04.1986 gegen Atletico Madrid (2:3).

Ebenfalls in der Sommerpause 1986: Modernisierung der S├╝dtrib├╝ne (Bau der neuen Kabinen, die sich zuvor unter der “Alten Trib├╝ne” befanden sowie von modernen Pressepl├Ątzen. Durch die Neubauten verlor die Grotenburg ihre Leichtathletikbahn und wurde zu einem reinen Fu├čballstadion. Lediglich an der Westseite verblieb die alte Laufbahn - doch dies sollte nur ein Provisorium sein (siehe unten). Der Name “Grotenburg-Kampfbahn” war nun endg├╝ltig passe.

P.S: In Publikationen wird h├Ąufig behauptet, auf dem Dach der Nordtrib├╝ne k├Ânne man sehen, dass der Name “Kampfbahn” gegen “Stadion” ausgetauscht wurde - eine dunkle Betonstelle am Stadiondach zwischen den Worten “Grotenburg” und “Krefeld” wird daf├╝r als Beweis genommen. Das stimmt aber nicht. Bevor der Schriftzug “Grotenburg-Stadion Krefeld” auf das Dach gesetzt wurde, prangte an dieser Stelle ein Schild mit dem Krefelder Wappen und Stadtnamen (auf dem Foto unten zu erkennen). Neben den Stadionnamen kam nach der Umbenennung des F.C. “Bayer” 05 Uerdingen in KFC Uerdingen 05 1995 noch das KFC-Wappen an das Stadiondach.

Luftbild des Grotenburg-Stadions Ende der 1980er Jahre
Fotoquelle: Sport in Wort und Bild (Hrsg.) 2005: KFC 100 - Hundert Jahre Krefelder Fu├čball Club Uerdingen 05


Schematische Darstellung der Grotenburg nach der
grundlegenden Umgestaltung Ende der 80er Jahre.

Blockeinteilung Grotenburg-Stadion seit Mitter 1980er Jahre


Der Umbau der Grotenburg war Konsequenz des sportlichen Aufstiegs der Uerdinger mit der Etablierung in der Bundesliga, dem Gewinn des DFB-Pokals 1985 und der Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger. Krefelds Oberb├╝rgermeister Dieter P├╝tzhofen hatte nach dem Pokalsieg ├Âffentlich ÔÇ×ein neues Stadion“ ÔÇ×versprochen“. Die Planungen sahen vor, ein komplett ├╝berdachtes Stadion (Kapazit├Ąt: 40.000) entstehen zu lassen, in dem neben der S├╝dtrib├╝ne alle anderen drei Trib├╝nen neugebaut werden sollten. Die Nordtrib├╝ne ist ein Teil des Modells, die neue Ostkurve wurde konstruktiv so geplant und gebaut, dass eine sp├Ątere ├ťberdachung problemlos m├Âglich war. Durch die Installation der neuen Anzeigetafel wurden die Pl├Ąne zur ├ťberdachung der Ostkurve erst mal ad acta gelegt.

Nach dem ersten Bauabschnitt der Ostkurve fasste das Stadion knapp 30.000 Zuschauer. Ausverkauftes Haus im Hinspiel des UEFA-Pokalachtelfinalspiels Uerdingen vs. FC Barcelona am 26.11.1986. Das 0:2 gegen die Katalanen war das bis heute letzte Europapokalspiel in Krefeld.

Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Ostkurve fasste die Grotenburg 35.700 Zuschauer - die bis heute gr├Â├čte Zuschauerkapazit├Ąt des Stadions! Der vorletzte Schritt (neben der ├ťberdachung der Ostkurve) der Ausbaupl├Ąne jener Jahre ist jedoch nie erfolgt: Der Umbau der Westkurve.

03.03.1990: Einweihung der neuen farbigen digitalen Anzeigetafel auf der Ostkurve beim Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (1:1). Das Fassungs-
verm├Âgen ist auf 34.500 Zuschauer korrigiert. Die neue Anzeigetafel ersetzt die alte, handbediente Anzeigetafel, die seit 1984 auf der Westkurve thronte und u. a. das legendere 7:3 im Europapokal gegen Dynamo Dresden anzeigen durfte oder den
1:0-Sieg der Uerdinger ├╝ber Bayern M├╝nchen in der Bundesliga-Saison 1985/86. Die alte Anzeigetafel steht heute in der Hubert-Houben-Kampfbahn am Krefelder Appellweg - der Heimat des KTSV Preu├čen Krefeld.

Beim Spiel Uerdingen 05 vs. VfL Bochum am 08.05.1994 wird der G├Ąstekeeper Andreas Wessels von der Ostkurve aus von einem St├╝ck Trockeneis am Kopf getroffen. Das Spiel (3:1-Sieg f├╝r Uerdingen) wird annuliert und am 31.05. erneut in der Grotenburg angesetzt. Diesmal siegt Uerdingen mit 3:0. Als Folge des Trocken-
eiswurfes verschwinden diese K├╝hlbrocken nicht nur nach und nach aus allen Stadien in ganz Deutschland, vor der Ostkurve wird auch ein Ballfangzaun errichtet.

Sommerpause 1994: Ende der doppelten Blockbezeichnungen in der Grotenburg. Die bisher jeweils von A bis H durchnummerierten Sitzplatzbl├Âcke erhalten die Bezeichnungen A bis E (Nordtrib├╝ne von West nach Ost) bzw. K bis O (S├╝dtrib├╝ne Ost nach West). Auch die Stehplatzbereiche erhalten nun Blockbezeichnungen
(F bis I in der Ostkurve, P und Q f├╝r die ├╝berdachten Stehpl├Ątze S├╝d; und S und R in der Westkurve).

Neuer Zuschauerrekord am 05.11.1994: 34.500 Zuschauer in der ausverkauften Grotenburg beim Bundesliga-Spiel gegen Bayern M├╝nchen. Der gerade nach Uerdingen heimgekehrte Stephan Passlack erzielte in der 90. Spielminute den vielumjubelten Ausgleichstreffer zum 1:1 mit der Schulter.
 

Blick von der Westkurve in das Grotenburg-Stadion Anfang des 21. Jahrhunderts
Foto: Der kleinste Fanclub der Welt 1998


1998/99: Umbaupl├Ąne des Linzenzspielleiters, Sponsors und Bauunternehmers Hermann Tecklenburg. Am Standort der Grotenburg sollte das “Grotenburg-Center” entstehen. Als alternativen Standort bringt Tecklenburg das geplante “Urban Entertainment Center” (UEC) in Fichtenhain im S├╝den Krefelds an der Autobahn 44 gelegen ins Spiel.
 

Modellskizze des geplanten "Grotenburg-Center" Ende der 1990er Jahre
Grafikquelle: Extra Tip, Ausgabe vom 13.06.1999


Gleichzeitig sehen die Lobbyisten des Krefelder Zoos eine andere Verwendung der Grotenburg und planen diese in den Zoo zu integrieren. Die Bausubstanz sollte dabei sogar erhalten bleiben! Als Ersatzspielort f├╝r den KFC sollte ein neues Stadion am Stadtrand entstehen (bspw. in Fichtenhain oder am Elfrather See).

2005: Umbaupl├Ąne eines Investors, dessen Name bis heute nicht ver├Âffentlicht wurde, der die Grotenburg umbauen und mit einer zus├Ątzlichen Kleinarena versehen will.

2006: Im WM-Jahr finden in der Grotenburg gleich zwei Fu├čball-L├Ąnderspiele statt: Am 04.06. treffen zwei ausl├Ąndische A-Nationalmannschaften in Krefeld aufein-
ander. Mazedonien schl├Ągt die T├╝rkei vor 5.550 Zuschauern mit 1:0. Am 03.08. des gleichen Jahres nimmt die deutsche Damen-Nationalmannschaft mit einem 5:0-Sieg gegen Italien Revanche f├╝r die Halbfinalniederlage der Herren-Nationalmannschaft bei der WM wenige Wochen zuvor. 16.000 Zuschauer verfolgen das Spiel, das auch live in der ARD ausgestrahlt wird.

2009: Am 21.04. wird der neue Kunstrasenplatz hinter der S├╝dtrib├╝ne ├╝bergeben. Der Platz ist als Ersatz f├╝r den Aschesportplatz hinter der Westkurve (“ViolArena”) gebaut worden, der im Rahmen der Zooerweiterung als Bauplatz f├╝r den neuen Wirtschaftshof gedacht ist. Der Kunstrasenplatz (nebenbei die gr├Â├čte bauliche Ver├Ąnderung in der Grotenburg seit der Errichtung der Anzeigetafel auf der Ostkurve 1990) ist neben Trainingsplatz auch Spielort f├╝r die 2. Mannschaft des KFC, die 2009 den Aufstieg in die Kreisklasse B schafft.

Im Herbst 2009 findet auf dem Gel├Ąnde des Grotenburg-Stadions eine Hunde-WM statt. F├╝r das Ereignis werden auf den 4 Trib├╝nen zus├Ątzliche Fluchtwege einge-
richtet - durch Demontage von Sitzschalen auf den Sitztrib├╝nen bzw. durch Verk├╝rzung der Wellenbrecher an den Block├╝berg├Ąngen auf der Ostkurve. Die ├Ąu├čeren Sitzplatzbl├Âcke K und O der S├╝dtrib├╝ne erhalten zus├Ątzliche Entfluchtungs-
treppen in die vorgelagerten Stehplatzbereiche (Bl├Âcke P und Q). Durch diese Ma├čnahmen sank die Zuschauerkapazit├Ąt des Stadions. Ohne das die Zahl offiziell best├Ątigt ist, kann man davon ausgehen, dass das Fassungsverm├Âgen heute bei
ca. 34.000 Zuschauer liegt.
Im Rahmen der Arbeiten im Vorfeld der Hunde-WM wurden auch die uralten Wegweiser in den Eckbereichen S├╝dtrib├╝ne / Ostkurve und S├╝dtrib├╝ne / Westkurve erneuert. Sie wiesen noch ├╝ber 20 Jahre nach dem Bau der neuen Nordrib├╝ne die nunmehr “├Ąltere” S├╝dtrib├╝ne als “Neue Trib├╝ne” aus.

2010: Am 06.09. trifft die U19-Nationalmannschaft Deutschlands in einem Freundschaftsspiel auf die Auswahl D├Ąnemarks. Ca. 2.500 Zuschauer in der Grotenburg und eine Vielfaches dessen an den Bildschirmen (Der TV-Sender “Sport1” ├╝bertrug die Partie live) sehen einen verdienten 3:0-Erfolg des deutschen Nachwuchses. Die Verantwortlichen der Stadt Krefeld sehen in diesem L├Ąnderspiel eine “Bewerbungsmappe” im Wettbewerb um die Nominierung als Spielort f├╝r die U19-Europameisterschaft 2013. Im Nachgang zum L├Ąnderspiel zeigte sich der DFB sehr zufrieden mit den Bedingungen in der Grotenburg.

Am 31.10. wird der Supporters-Bereich “Block K” auf der S├╝dtrib├╝ne in
“Franz-Raschid-Block” umbenannt. Am 22.10. verstarb das Uerdinger Urgestein im Alter von nur 56 Jahren. Raschid war bereits 1975 Bestandteil der Aufstiegs-
mannschaft in die Bundesliga. Bis zu seinem Abschied aus der 1. Mannschaft 1988 erlebte Raschid alle H├Âhen und Tiefen des Vereins in dieser Epoche.

2012: Auf dem Dach der Haupttrib├╝ne wird Krefelds gr├Â├čte Solaranlage auf einem Geb├Ąude errichtet.
Im Herbst wird bekannt, dass der niederl├Ąndische Investor Hessel Meijer der Stadt Krefeld vorschl├Ągt, ein neues Fu├čballstadion zu errichten. Diskussionen ├╝ber die Rahmenbedingungen und den Standort beginnen. Bei Realisierung des Projektes soll die Grotenburg abgerissen werden. In der Sportausschuss-Sitzung am 07.05.2014 gibt Sportdezernent Thomas Visser dann bekannt, dass das Konzept von der Stadt Krefeld nicht weiter verfolgt wird (kein passendes st├Ądtisches Grundst├╝ck, Zentrenkonzept steht den vom Investor gew├╝nschten Einzelhandelsnutzungen im Zusammenhang mit dem Stadion entgegen).

2013: Im Juni sperrt die Stadt Krefeld die Stehplatzbereiche der Grotenburg, da die seit 2002 zu beachtenden Sicherheitsvorschriften f├╝r Versammlungsst├Ątten nicht eingehalten sind. Nominell standen damit nur die rund 9.950 Sitzpl├Ątze auf der S├╝d- und Nordtrib├╝ne zur Verf├╝gung. Eine Diskussion um die Sanierung einzelner Stehplatzbereiche setzt ein - auch vor dem Hintergrund des Stadionneubauprojektes eines niederl├Ąndischen Investors. Zum ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison 2013/2014 wird ein Teil der Westkurve ert├╝chtigt, indem der untere (├Ąltere) Bereich der Kurve im Block R eingeebnet und vom oberen Teil (erbaut 1979) abgetrennt wird. Im Block R stehen seit dem ca. 3.150 Stehpl├Ątze zur Verf├╝gung. Die nutzbare Gesamtkapazit├Ąt des Stadions betr├Ągt somit rund 13.100 Pl├Ątze.

Umgebaute Westkurve im Grotenburg-Stadion 2013
Blick auf den eingeebneten unteren Teil der Westkurve (Block R) im September 2013.
(Foto: Der kleinste Fanclub der Welt 1998)

2014/2015: Im Herbst 2014 beginnt die lange angek├╝ndigte Aufr├╝stung des “K├Ąfig-Blocks” P mit Wellenbrechern. Nachdem bereits zwei Termine zur “Neuer├Âffnung” verschoben wurden, sollte der Block beim letzten Heimspiel des Jahres gegen den 1. FC K├Âln II wieder ge├Âffnet werden. Durch den witterungs-
bedingten Spielausfall verschob sich die Wiederer├Âffnung auf den 31.01.2015 (Nachholspiel gegen K├Âln). Durch die wieder verf├╝gbaren 1.143 Pl├Ątze erh├Âht sich die nutzbare Zuschauerkapazit├Ąt der Grotenburg auf rund 14.250 Pl├Ątze.

grotenburg_block_p_2015
Blick in den mit Wellenbrechern aufger├╝steten Block P auf der S├╝dtrib├╝ne am 31.01.2015.
(Foto: Der kleinste Fanclub der Welt 1998)


Schematische Darstellung der Grotenburg nach der
Umr├╝stung des Stehplatzblocks P im Januar 2015.

Stadionschema Grotenburg-Stadion seit 2015


2015: Leider kein Aprilscherz - in der Nacht zum 01.04. fegt das Sturmtief “Niklas” ├╝ber Krefeld und besch├Ądigt die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der S├╝dtrib├╝ne erheblich. Etwa 50 Module werden vom Trib├╝nendach geweht und besch├Ądigen unter anderem den im Schatten der Trib├╝ne liegenden Kunstrasenplatz. Mitte Mai sind zumindest die Sch├Ąden am Kunstrasenplatz wieder behoben.

2016: Am 14.01. stirbt die “Stimme der Grotenburg” Otto P├╝tz im Alter von 81 Jahren. Zwischen 1970 und 1989 und damit in der erfolgreichsten Phase des Clubs war P├╝tz Stadionsprecher in der Grotenburg.

2018: Nachdem bereits Ende 2017 bekannt wurde, dass die Grotenburg sowohl zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs (ligaunabh├Ąngig) als auch zur Erlangung der “Drittligaf├Ąhigkeit” dringend renoviert und modernisiert werden muss, beschlie├čt der Stadtrat am 12.04. f├╝r 1.069.000 EUR die notwendigen Sofortma├čnahmen im Stadion umzusetzen. ├ťber weitere Ma├čnahmen zur Erlangung der “Drittligaf├Ąhigkeit” ist noch nicht entschieden. F├╝r das Relegations-Heimspiel um den Aufstieg in die 3. Liga steht die Grotenburg aufgrund der baulichen M├Ąngel nicht zur Verf├╝gung. Der KFC weicht f├╝r dieses Spiel und f├╝r folgende Saison 2018/2019 in die MSV-Arena in Duisburg aus. Im Juli gibt die Stadt Krefeld eine Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Grotenburg in Auftrag. Das Ergebnis: Die Grotenburg kann f├╝r die Anforderungen der 3. Liga und 2. Bundesliga ert├╝chtigt werden. Im November 2018 beschlie├čt der Krefelder Stadtrat, rund 10 Mio. EURO zur Ert├╝chtigung der Grotenburg f├╝r die 3. Liga bereit zu stellen.

2019: Da die 2018 publik gewordenen M├Ąngel an der Grotenburg noch nicht beseitigt sind, kann der KFC auch in der Spielzeit 2019/2020 nicht in der heimischen Grotenburg seine Heimspiele austragen. Der KFC muss in die Arena nach D├╝sseldorf ausweichen.
Im Juni schreibt die Stadt Krefeld die Generalplanung “Sanierung Grotenburg f├╝r die 3. Liga” aus. Im November 2019 wird das renomierte B├╝ro AS+P (Albert Speer + Partner GmbH), Frankfurt, mit der Generalplanung beauftragt.

2020: Im Mai wird der Bauantrag zur Ert├╝chtigung der Grotenburg f├╝r einen Spielbetrieb in der 3. Liga eingereicht. Bereits vor der Antragseinreichung sind diverse Instandsetzungsarbeiten an der Grotenburg begonnen bzw. durchgef├╝hrt worden (u. a. Betonsicherungsarbeiten an den beiden Sitzplatztrib├╝nen, Erneuerung der Seitenverglasungen der S├╝dtrib├╝ne, Erneuerung diverser haustechnischer Anlagen). Die Zielplanung sieht eine Zuschauerkapazit├Ąt sind rund 11.000 Pl├Ątzen vor, davon rund 1.200 Sitzpl├Ątze f├╝r G├Ąstefans auf der Nordtrib├╝ne und rund 500 Stehpl├Ątze f├╝r G├Ąstefans auf einem instand zusetzenden Teil des Blocks S der Westkurve.

Schematische Darstellung der Grotenburg
nach Beendigung der Ert├╝chtigungsarbeiten 2021
Grotenburg Stadionschema 2021_geplant

Fortsetzung folgt ...

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